Christophe Schweizer ![]()
Biografie
Christophe Schweizer ist ein Individualist selbst nach Maßstäben seines Tätigkeitsfeldes.
Geboren in einer der schönsten Gegenden der Schweiz, kam er durch sein Eltern früh mit verschiedenen Arten von Musik in Kontakt. Dazu gehörte Westeuropäische kirchliche Musik, woher seine Überzeugung rühren mag, dass Musik Trägerin spiritueller Inhalte sein solte. Andererseits war da auch der Jazz.
Vielleicht weil er sich für diese Musikrichtung mehr interessierte, gab er mit zwölf Jahren den einst ersehnten Violinunterricht auf, und wandte sich der Posaune und dem Klavier zu. Mit vierzehn trat er als Posaunist der väterlichen Band bei.
Ein am Konservatorium (bei Branimir Slokar) und an der Jazzschule in Bern begonnenes Studium gab er jedoch bald auf und schloss sich der Punkjazz-Formation “So Nicht!” an, welche am European Jazz Contest 1990 in Leverkusen den zweiten Platz belegte und durch Ihre Performances und Attentate auf Kritiker legendären Ruf erlangte. Daneben war er als klassischer Musiker aktiv, unter anderem als Soloposaunist des Schweizer Jugendsinfonieorchesters und als Solist mit Pro Musica Orchestra Lausanne.
Nachdem er 1991 den Jazzworkshop der Banff School of Fine Arts in Kanada besucht hatte (Lehrer waren unter anderen Steve Coleman, Keith Copeland, Rufus Reid, Robin Eubanks), zog er 1992 nach New York, wo er für anderthalb Semester an der Mannes School unter anderen bei Conrad Herwig , Richie Beirach, und David Taylor studierte.
1993 verließ er auch diese Schule, und nach einem längeren Aufenthalt als Long Term Resident Artist in Banff kehrte Schweizer vorübergehend in die Schweiz zurück, wo er schnell für zahlreiche Projekte u.a. mit Lee Konitz, Phil Woods oder Paulo Moura (Montreux Jazz Festival 1992) engagiert wurde.
Zwischenzeitlich autodidaktisch als Komponist tätig geworden, nahm er 1994 in New York seine erste CD unter eigenem Namen auf. “Normal Garden” erschien auf Mons Records.
Im folgenden Jahr verlegte er seinen Wohnsitz wieder nach New York, wo er für die nächsten sieben Jahre bleiben sollte und vollends in die Welt des Jazz eintauchte. Er unternahm 1996 die erste Tournee von mehreren mit seinem Septett “Normal Garden” und wurde Mitglied der Gerorge Gruntz Concert Jazz Band (eine doppelte Ehre: als Bassposaunist in der Nachfolge des grossen David Taylor, und in einer Section mit Ray Anderson, David Bargeron, und dem Ellington-Veteranen Art Baron / CD “Merryteria”, TCB), mit der er innerhab dreier Jahre mehrere Kontinente mit zahlreichen Festivals und Konzerten bereiste. Eine Einladung, mit Ray Charles auf Tournee zu gehen, konnte er deshalb nicht annehmen. Ebenfalls fand er Aufnahme in den Pool von Musikern, aus welchem die Mingus Big Band schöpft, mit der er 2002 zwei Europatourneen spielte und noch 2005, nach seiner Rückkehr nach Europa, als Gast wieder eingeladen wurde, spielte unter anderem in den Bands Orange then Blue von George Schuller, Ballin`the Jack von Matt Darriau, und ist zu hören auf der 2008 neu aufgelegten CD “A New Day” (Challenge) des Pianisten Vana Gierig.
Schweizer entwickelte in dieser Zeit als Foren für seine Kompositionen sein Septett Normal Garden weiter (Aufnahme “Physique” auf Omnitone, erschienen 2002) und startete weitere Projekte wie das Orgelquartett “Full Circle Rainbow” (“Dual Orbit” auf TCB, 2004) und insbesondere “5SIX7”, ein Quintett, das eine eigene Rhtythmus- und Formsprache entwickelte und 2001 das Album “Portas” auf MGB veröffentlichte. (Eine weitere Produktion aus dem Jahr 2003 ist noch unveröffentlicht, ebenso wie die Musik des Projektes “Quadrant X” aus dem Jahr 2001 mit u.a. Mark Dresser).
Am vitalsten setzt die gegenwärtig aktuelle Gruppe “Moonsun” (David Binney, Jacob Sacks, Hans Glawischnig, Dan Weiss) Schweizers Konzept aus kompositorischer Raffinesse und freigeistigem Ausdruck um, wovon man sich auf dem 2009 auf Unit erscheinenenden Album “Cocoa” überzeugen kann.
Ebenso wurde Schweizer als Komponist zeitgenössischer klassischer Musik aktiv und verwirklichte 1997 die Komposition “4-1” als Auftrag zum 100. Todesjahr von Johannes Brahms in Thun / Schweiz (Brahms’ mehrmaligem Sommeraufenthaltsort).
2002 zog Schweizer nach Hamburg, wo er heute mit seiner Familie lebt. Seither hat er seinen musikalischen Radius nochmals erweitert, indem er einerseits seinem Instrumentarium Tuba, Elektronik und Alphorn (er wirkte 2006 als Solist in Daniel Schnyders Alphorn Concerto an einem Konzert in Singapur mit dem Gstaad Festival Orchestra) hinzufügte, und andererseits sein Stilspektrum vergrösserte.
In Beispielen reicht dieses von zahlreichen Verbindungen in die Welt der Big Bands (u.a. NDR Big Band, Roger Cicero Big Band, Guimaraes Festival Orchestra, Jazz Big Band Graz, Martin Streule Jazz Orchestra, Lucerne Jazz Orchestra, Kaspar Ewalds Exorbitantes Kabinett), wo er als Lead-, Bass-, und Soloposaunist gefragt und auch als Arrangeur aktiv ist, und Auftritten mit Grössen des traditionellen europäischen Jazz wie Nguyen Le, Markus Stockhausen, Gianluigi Trovesi, Kenny Wheeler, Dieter Ilg und Wolfgang Haffner oder auch mit Lee Konitz / Ohad Talmor am North Sea Jazz Festival 2004, über alte New Yorker Bekanntschaften wie 2006 mit einem Quintett in der Besetzung mit Seamus Blake, David Kikoski, Danton Boller und Gene Jackson, dann über ethnische Musik - etwa im Russisch-Georgischen United Color Ensemble, mit der St.Petersburger Kultband La Minor, in Arkady Shilklopers World Project (2006, Dom Musici in Moskau), und mit der Gruppe des kubanischen Trompeters Oslen Ceballo (ex-Afro-Cuban All Stars) -, Funk mit Nils Gessinger, Themenorientierte Projekte wie Rocket No.9 (Musik von Sun Ra) und Eisenrot (Doppeltrio mit strukturierter Improvisation, CD auf BPM 2007) zum Elektronik-Projekt Duo Da Vis mit Yannick Barman, freier Improvisation mit Olaf Rupp und Michael Wertmüller, und schliesslich zur Neuen Musik.
David Binney ![]()
Biografie
www.davidbinney.com
Der Saxophonist David Binney gilt als beachtliches, sehr individuelles Kompositionstalent, und ist einer der produktivsten jüngeren Musiker der aktuellen Szene.
Gleichermassen von der Kritik und von Kollegen geschätzt, hob ihn „Jazz Times“ hervor als einer aus der Handvoll „junger Musiker, die eine alternative Jazzszene kreiert haben (...) welche alle kühne, eigene Musik spielen“.
Bekannt wurde er durch seine Auftritte mit solch prestigeträchtigen Gruppen wie die Big Bands von Gil Evans und Maria Schneider und mit Jim Hall, Bobby Previte, und dem Cecil McBee Quintet.
David war Mitbegründer des Fusion-Quintetts „Lost Tribe“ und des Open-Form Kollektivs „Lan Xang“. Mit diesen Gruppen und als alleiniger Leader hat er bisher über ein Dutzend Alben aufgenommen.
David wurde in Miami, Florida, geboren, und wuchs in Südkalifornien auf. Seine Liebe zum Jazz geht auf seine Kindheit zurück, als er durch seine Eltern die Musik von Coltrane, Miles, Bobby Hutcherson, Wayne Shorter und vielen anderen kennenlernte (natürlich zusammen mit Milton Nascimento, Jimi Hendrix und Sly Stone).
Er begann, Saxophon zu lernen und zog mit 19 Jahren nach New York, um Gigs zu spielen und bei Phil Woods, David Liebman und George Coleman zu studieren.
1989 erhielt er ein Stipendium des „National Endowment fort he Arts“ um sein erstes Album, „Point Game“, aufzunehmen, welches auf dem französischen Label „Owl“ erschien, mit Marvin „Smitty“ Smith, Edward Simon, Adam Rogers, und Lonnie Plaxico.
Seither konnte man Davids unverkenbaren Saxophonklang und innovativen Kompositionen überall von New Yorker Kellerklubs bis zu Jazzfestivals in Europa hören.
Zusätzlich zu Davids ausgedehnter Arbeit als Leader ist er ein vielgefragter Sideman, der in Aufnahmen mit Medeski, Martin, and Wood, und mit Uri Caine`s Mahler Project zu hören ist.
In Konzerten ist David auch aufgetreten mit Aretha Franklin (Carnegie Hall) und Maceo Parker, um nur einige zu nennen.
Er ist Produzent aller seiner Alben und zweier Lost-Tribe-CDs. 1998 hat David seine eigenes Label Mythology Records gegründet.
Jacob Sacks ![]()
Biografie
www.myspace.com/jacobsacks
Jacob Sacks ist einer der kreativsten Pianisten der aktuellen Szene in New York.
Seine starke und eigenständige Stimme kann man in einer Vielzahl von Situationen hören, von der Mainstream-Tradition der Mingus Big Band über den komponierten Free-Jazz-Stil des Mat-Maneri-Enselmbles bis zur Vamp-basierten Fusion von Dave Binney`s Balance-Projekt.
Ursprünglich aus Michigan, zog Jacob 1995 nach New York, um mit Garry Dial an der Manhattan School of Music zu studieren.
Nach seinem Abschluss 1998 konzerntrierte er seine Energie darauf, Musik zu spielen und zu unterrichten.
Als Spieler wurde Mitglied vieler verschiedener Gruppen, nahm zahlreiche Alben auf und tourt oft in USA, Canada, und Europa.
Entlang dieses Weges hat Jacob die Ehre gehabt, mit Musikern wie Clark Terry, Paul Motian, Joe Maneri, Charles Gayle, Eddie Henderson, Christian McBride, Brian Blade, Tony Malaby, Kenny Wollesen, Gene Jackson, und Matt Wilson aufzutreten.
Nach seienm Studienabschluss entschied sich Jacob, einen guten Teil seiner Zeit darauf zu verwenden, Studenten jeden Alters die Musik näherzubringen.
Währenddem er gegenwärtig etwa 30 Studenten privat unterrichtet, hat er mit Bob Bowen, Bryan Drye, Mike McGinnis und Khabu Doug Young “Creative Music Workshop” gegründet, eine gemeinschaftliche Schule, die Studenten jeden Alters und Niveaus helfen will, die Grenzen des Stils zu überwinden, um ihre eigenen Stimmen zu finden durch das Kreieeren eigener Werke, sowohl komponiert wie auch spontan entstanden, in Gruppen unterschiedlicher Grösse.
Jacob lebt gegenwärtig in Brooklyn, wo er an mehreren CD-Projekten arbeitet und ein Lehrbuch für Anfägerpianisten schreibt. Ausserdem betreibt er in Partnerschaft mit der Sängerin Yoon Choi das Label YeahYeah Records.
Hans Glawischnig ![]()
Biography
www.hansglawischnig.com
Hans Glawischnig wurde am 22.Oktober 1970 in Graz geboren. Sein Vater, der bekannte Pianist, Big Band-Dirigent und Lehrer Dieter Glawischning, weckte in ihm früh das Interesse an Musik und meldete ihn 1976 als Geiger in die Begabtenklasse der Musikakademie Graz.
1983 begann Hans, den elektrischen Bass zu spielen und nahm 1986 den Kontrabass hinzu, welcher seither sein Hauptinstrument geworden ist. Von 1986 bis 1988 studierte er teilzeitlich mit Wayne Darling an der Jazzabteilung der Musikakademie Graz.
Nach dem Gymnasium zog Hans in die USA, wo er für die Berklee School of Music ein Stipendium erhalten hatte.. Während der Jahre in Boston entwickelte er diejenigen Fähigkeiten, wofür er heute bekannt ist: Beherrschung verschiedener musikalischer Gattungen, starke musikalische Grundlagen, und ein wissbegieriges Naturell. Er studierte mit Bruce Gertz, spielte und nahm auf mit den Lehrern Hal Crook, Phil Wilson und Greg Hopkins, und begleitete mehrere Gastdozenten einschliesslich der Schlagzeuger Steve Smith und Casey Scheuerell. Er erhielt verschiedene Auszeichnungen und schloss 1992 seinen Bachelor of Arts magna cum laude ab.
Im selben Jahr zog Hans nach New York, um sich mit einem Stipendium dem M.A.-Programm der Manhattan School of Music anzuschliessen. An dieser Schule traf er viele der Musiker, mit denen er heute regelmässig spielt, während er bei Jeff Andrews elektrischen Bass studierte. Als Zusatzverdienst unterrichtete er nebenher privat und gab Studenten Nachhilfeunterricht für ihre Harmonielehre- und Gehörbildungsprüfungen.
Columbia auf – “Melaza” (für welches Hans “Orbitando” schrieb) und “Travesia” – welche die Grenzen des Latin Jazz neu absteckten und der Gruppe grossen Erfolg bei der Kritik und zwei Grammy-Nominationen einbrachte.
Sein Ruf breitete sich lange vor seinem Abschluss 1994 aus, und er musste brereits Anfragen ablehnen, um sein Studium beenden zu können.
Hans’ erster Durchbruch kam 1995, als er auf Empfehlung seines Mitstudenten Stefon Harris für Bobby Watsons Urban Renewal Band engagiert wurde, wo er neben New-York-Veteranen Victor Lewis, Mark Soskin, Rachel Z, Sammy Figueroa und Steve Kroons spielte. Eine kurze Phase mit Maynard Fergusons Big Bop Nouveau folgte später im selben Jahr.
1996 erwies sich als entscheidendes Jahr für Hans. Während er als vielbeschäftigter Freelancer in und um New York spielte, wurde er eingeladen, mit Ray Barrettos bekanntem New World Spirit Ensembles auf Tournee zu gehen. Obwohl er schon seit seiner Ankunft in New York lateinamerikanische Musik gespielt hatte, half die Verbindung zu diesem legendären Künstler Hans, seine Interpretation von Rhythmus, Improvisation, und musikalischer Interaktion zu vertiefen. Die Gruppe war viel auf Tournee und nahm zwei Alben auf, “Contact!” für Blue Note, und “Live in Europe”. Weitere Eingagementsmit Paquito D’Rivera, Dave Samuels und Bobby Sanabria folgten schnell, ebenso wie Auftritte mit Rick Margitza, Garry Dial, Billy Harper, Joe Locke, David Binney, Adam Rogers, Stefon Harris, Claudio Roditi, Billy Drewes, Jamey Haddad, Brian Lynch, Phil Woods und Claudia Acuna, um nur einige zu nennen.
2001 nahm Hans einige seiner Kompositionen auf, welche 2003 als “Common Ground” auf dem spanischen Label Fresh Sound/New Talent erschienen. Mehrere von seinen Stücken und Arrangements wurden von David Sanchez und Ken Hatfield aufgenommen. Für eine Wiedervereinigung mit Ray Barretto auf “Tribute to Art Blakey” trug Hans ein Arrangement von Bu’s Bossa bei, und bei einer Aufnahme mit Brian Lynch wurde die Komposition Beholding aufgenommen. Des weiteren hat Hans in jüngere Zeot auf einem Album mit James Moody mitgewirkt und tour regelmässig mit Claudia Acuna, Mark Murphy, und David Sanchez.
Seine derzeit aktuelle CD, Panorama, ist 2009 auf Sunnyside erschienen.-
Dan Weiss ![]()
Biography
www.myspace.com/danweissdanweisstrio
Dan Weiss ist ein Schlagzeuger, Tablaspieler und Komponist, der in Brooklyn/New York lebt.
Als Sideman spielt er mit verschiedenen Gruppen und leitet daneben das “Dan Weiss Trio “ (Dan Weiss dr/ Thomas Morgan b/ Jacob Sacks p), und das “Tabla Drumset Project” (Dan Weiss dr/ Miles Okazaki guit). Ausserdem ist er Teil Schlagzeugduos “Ari Hoenig/Dan Weiss Duo”. Schliesslich ist er Mitglied der Doom-Metal-Gruppe “Bloody Panda”.
Dan hat das Glück, seit neun Jahren Pandit Samir Chatterjee als seinen Guru zu haben.
“Chilla ist ein Sadhana, Tapaysa. Durch dieses disziplinierte Üben entdeckt der Geist den Körper, und der Körper entdeckt den Geist” – Samir Chatterjee.
“Die Beziehung zwischen Guru und Schüler ist eine sehr besondere und geht hinaus über diejenige zwischen Eltern und Kind, Frau und Mann, und Freunden. Ein Guru ist frei von Egoismus. Er führt seinen Schüler hingebungsvoll auf das höchste Ziel zu ohne Interesse an Ruhm oder Gewinn. Er zeigt den Weg Gottes, beobachtet den Fortschritt seines Schülers und führt ihn diesen Pfad entlang. Er verströmt Vertrauen, Hingabe, Disziplin, tiefes Verstehen, und Erleuchtung durch Liebe. Mit Glaube an seinen Schüler verlangt er viel um sicherzustellen, dass dieser seine Lehren aufnimmt. Er ermutigt seine Schüler, Fragen zu stellen und die Wahrheit durch Fragen und Analyse zu erfahren. Ein Schüler sollte die nötigen Voraussetzungen mitbringen, um Höheres zu verstehen, und sich zu entwickeln. Er muss Vertrauen, Hingabe, und Liebe für seinen Guru haben.” – B.K.S. Iyengar
Dan Weiss begann im Alter von 6 Jahren Schlagzeug zu spielen. Seit seinen Anfängen hat er privat studiert. Sein Hauptlehrer als Kind und Teenager war Jeff Kraus. Während der High School studierte er klassisch Klavier und Komposition. Darauf folgte ein Studium in Schlagzeug und Komposition an der Manhattan School of Music. Sein Schlagzeuglehrer war dort während vier Jahren John Riley, sein Kompositionslehrer David Noon. Zusätzlich studierte Dan Rahmentrommel bei Jamey Haddad. Er ist aufgetreten mit und/oder hat aufgenommen mit David Binney, Lee Konitz, Dave Liebman, Rudresh Mahanthappa, Vijay Iyer, Miguel Zenon, Wayne Krantz, Kenny Werner, Richie Beirach, Ben Monder, Uri Caine, Village Vanguard Orchestra, Ravi Coltrane und vielen anderen. Seit dem Jahr 2000 hat er in Europa und Nordamerika mit vielen Projekten intensiv getourt. Er ist auch in Südamerika und Asien aufgetreten, und hat für die Labels Omnitone, Fresh Sound/New Talent, Arabesque, Pi, Criss Cross, Between the Lines, Act, Hat Hut und Auand aufgenommen.
Dan studiert seit elf Jahren Tablas unter der ausschliesslichen Anleitung seines Gurus Pandit Samir Chaterjee. Er hat klassische indische Musik in Indien und USA aufgeführt, mit Ramesh Mishra, Mandira Lahiri, Subra Guha, Aboushka Shankar, Joyas Biswas, K.V.Mahabala, und Steve Gorn. Er hat auch in Konzertabenden mit seinem Lehrer in Kalkutta (Indien) mitgewirkt.
Weiss hat bisher zwei Aufnahmen unter seinem eigenen Namen. Die eine ist eine Soloaufnahme, welche traditionelles Tabla-Repertoire angepasst auf das Schlagzeugset enthält.
Die andere ist eine Trioaufnahme mit dem Pianisten Jacob Sacks und Thomas Morgan am Bass, für welche er alle Stücke geschrieben hat.
Er ist Mitglied der Doom Metal Band “Bloody Panda”, welche 2007 ebenfalls ein Album veröffentlicht hat, und hat im selben Jahr im Duo mit Schlagzeuger Ari Hoenig aufgenommen. Im selben Jahr erschien seine Solo-Tabla CD.
Dan schreibt für das Magazin “Modern Drummer” Artikel, welche sich mit Indischen Rhythmen und ihrer Anwendbarkeit auf westliche Musik befassen. Er hat im Selbsverlag ein Buch herausgegeben mit dem Titel “Tintal Drumset Transcriptions”. Er hat Workshops überall in USA sowie Kanada und Europa gegeben. Er hat einen treuen Kreis von Schülern in New York. -
